künstliche Intelligenz

Künstliche Intelligenz: Wie weit reicht sie und wo liegen ihre Grenzen?

Künstliche Intelligenz: Wie weit reicht sie und wo liegen ihre Grenzen?

  • 14. Februar 2011 17:02

In der Informatik betreibt man schon seit einigen Jahren Forschungen zur Künstlichen Intelligenz – und das obwohl bis heute keine einheitliche Definition zur natürlichen Intelligenz vorliegt. Im Groben geht es jedoch darum, menschliches Verhalten, Reaktionen auf diverse Situationen, Sachverhalte und Problemstellungen so zu kopieren und programmieren, dass ein Computer diese Reaktionen eigenständig ausführen könnte. Es ist jedoch fragwürdig, inwiefern eine sehr fein strukturierte Programmierung vorliegt oder der Computer tatsächlich „selbstständig“ reagiert.

Fortschritte

Seit die Künstliche Intelligenz in den späten 1950er Jahren in den USA geboren wurde, ist bis heute einiges passiert, inzwischen unterscheidet man zwischen einer schwachen – und einer starken Künstlichen Intelligenz, wobei vor allem die Letztgenannte das ist, was man umgangssprachlich unter einer Künstlichen Intelligenz versteht. Dabei werden mit mathematischen Formeln und den Programmierkünsten der Informatik intelligenten Vorgehensweisen nur simuliert, tatsächlich sind sie nicht als anderes als eben reine Programmierung, was natürlich von außerordentlicher Intelligenz zeugt – aber eben menschlicher. Die starke Künstliche Intelligenz hingegen ist bis heute eher eine Utopie. Ihr geht es nicht nur darum, intelligente – sondern auch kreativer Lösungsvorschläge durch einen Computer erzeugen zu lassen. So soll die Maschine dann dazu in der Lage zu sein, durch Erinnerungen und Verknüpfungen Probleme lösen zu können, mit denen sie bis dahin noch nicht konfrontiert wurde. Die starke Künstliche Intelligenz geht soweit, dass der Maschine ein Bewusstsein und ein Selbstbewusstsein zugesprochen werden sollen. Die Möglichkeiten, Gefahren und Zustände der starken Künstlichen Intelligenz gehören zur Lieblingsthematik moderner Philosophie.

Bereiche

Zu den Bereichen, mit denen sich die (schwache) Künstliche Intelligenz beschäftigt, zählen wissensbasierte Systeme, die Spracherkennung, Mustererkennungen und die Robotik. Vor allem die drei erstgenannten Bereiche haben in den letzten Jahren große Fortschritte erlangt und zum Teil sogar Einzug in den Alltag gehalten. Wissensbasierte Systeme ziehen anhand einer Speisung mit fachspezifischem Wissen logische Folgeschlüsse und werden so zum Beispiel in der medizinischen Diagnostik eingesetzt. Spracherkennung sind dafür zuständig, Sprache in Text (und auch umgekehrt) umzuwandeln, Mustererkennungen erkennen Handschriften und verwandeln sie in eine normierte Drucksprache. Die beiden letzten Anwendungen Künstlicher Intelligenz finden sich bereits in Computer- und Handysoftware für den Hausgebrauch.
In der Robotik wurden ebenfalls große Fortschritte bzgl. Bewegungsabläufen und automatisierter Reaktion erlangt, im häuslichen Gebrauch fanden sie bislang jedoch noch keinen Einsatz.

Foto: Nmedia – Fotolia

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